Neubau

Durch stetig steigenden Anforderungen an Neubauten, rückt Fachplanung immer weiter ins Licht.

Wer heute ein Haus bauen möchte, ist zur Einhaltung bestimmter Voraussetzungen verpflichtet. Neben den baurechtlichen und örtlichen Bestimmungen sind dabei auch die Mindeststandards zur energetischen Beschaffenheit des Gebäudes einzuhalten. Im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind die Anforderungen an die Anlagentechnik und den Wärmeschutz festgelegt, der Bauherr also zur Umsetzung eines effizienten Betriebsenergiebedarfs seines Gebäudes verpflichtet.

Der Gesetzgeber stellt dem Bauherrn hierfür die notwendige Unterstützung in Form von Experten auf dem Gebiet des energieeffizienten Bauens zur Verfügung. Damit zeichnet er durch entsprechende Voraussetzung zur Aufnahme in die Expertenliste auch für eine gewisse Qualität der beratenden Experten und fördert darüberhinaus deren Einsatz.

 

Wenn Ihr geplantes Gebäude deutlich unter den gesetzlichen vorgegebenen Mindestanforderungen liegen sollte, kommen für Sie eventuelle Fördermöglichkeiten für Sie in Frage. Hierzu beraten wir Sie gerne!

 

Sommerlicher Wärmeschutz

Der Nachweis zum sommerlichen Wärmeschutz in Gebäuden verfolgt vorrangig zwei Ziele: Neben der Reduktion des Energieaufwands zur Kühlung von Räumen und damit die Vermeidung aufwendiger und energieintensiver technischer Maßnahmen, den Erhalt zumutbarer Bedingungen im Innenraum. Damit sollen die Leistungsfähigkeit und die Behaglichkeit der Nutzer erhalten bleiben. Die Norm gibt dazu Innentemperaturen vor, die bezogen auf die Sommerklimaregion einzuhalten sind und je nach Ort zwischen 25°C und 27°C liegen. Weiteres Ziel des Nachweises zum sommerlichen Wärmeschutz ist es, schon in der Planungsphase, eine Einschätzung des Aufheizverhaltens von Räumen in Gebäuden vorzunehmen und eine Überhitzung der Räume auszuschließen. Der Planer kann auf den Grundlagen der Norm bereits in einer frühen Phase Einfluss auf unterschiedliche Komponenten nehmen, die für das sommerliche Aufwärmverhalten bedeutend sind.

 

 

 

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EEWärmeG

 Für Neubauten nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen zusätzlich seit dem 1. Januar 2009 auch Anforderungen aus dem "Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - EEWärmeG)" eingehalten werden; dies gilt auch für bestimmte Veränderungen an bestehenden Gebäuden, die der öffentlichen Hand gehören und von dieser genutzt werden. Daraus ergeben sich zahlreiche Wechselwirkungen bei der Nachweisführung und der jeweiligen Pflichterfüllung. Insbesondere kann die im EEWärmeG geforderte anteilige Nutzung erneuerbarer Energien einen erheblichen Einfluss auf den Primärenergiebedarf nach EnEV haben.


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